Donnerstag, 29. Oktober 2026, 16.00 Uhr (Premiere)
Sonntag, 01. November 2026, 16.00 Uhr
Mittwoch, 04. November 2026, 16.00 Uhr
Samstag, 07. November 2026, 16.00 Uhr
Dienstag, 10. November 2026, 16.00 Uhr
MÜNCHEN, Nationaltheater
RICHARD WAGNER: Siegfried
Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper
Benjamin Bruns, Siegfried
Matthias Klink, Mime
Nicholas Brownlee, Wanderer
Georg Nigl, Alberich
Timo Riihonen, Fafner
Wiebke Lehmkuhl, Erda
Simone Schneider, Brünnhilde
Solist(en) des Tölzer Knabenchors*, Stimme eines Waldvogels
* Leo Eisenreich / Jakob Distler alternierend (Einstudierung: Ursula Richter)
Bayerisches Staatsorchester
VLADIMIR JUROWSKI, Musikalische Leitung
TOBIAS KRATZER, Inszenierung
Live-Übertragung der Premiere durch den Bayerischen Rundfunk
In der Neuinszenierung von Richard Wagners Oper "Siegfried" entscheiden Vladimir Jurowski und Tobias Kratzer, die Rolle des Waldvogels mit einem Knabensopran zu besetzen - was nicht nur dramaturgisch Sinn ergibt (da der junge Siegfried erst mit Brünnhilde zum ersten Mal einer Frau begegnet), sondern auch der ausdrücklichen Anweisung in der Partitur entspricht: "von einer Knabenstimme zu singen".
Die Partie des Waldvogels ist relativ kurz, aber stimmlich und rhythmisch anspruchsvoll. Da der Waldvogel in der Münchner Inszenierung nicht auf der Bühne zu sehen ist, sondern ohne direkten Blickkontakt zum Dirigenten und ohne Bühnenresonanz von der Seitenbühne aus singen muss, ergeben sich zusätzliche technische Schwierigkeiten, welche von den beiden erst elfjährigen Tölzer Knaben aber gut gemeistert werden.
Über Leo Eisenreich, der den Waldvogel in der Premiere singt, erscheint am 29.10. sogar ein eigener Bericht im ZDF heute Journal: https://www.zdfheute.de/video/heute-journal/lange-oper-knabenchor-100.html
Bei verschiedenen Produktionen des "Siegfried" in den letzten Jahrzehnten wurde die Rolle des Waldvogels Tölzer Knaben anvertraut, beispielsweise 1986 an der Oper Frankfurt (Michael Gielen / Ruth Berghaus), 1999 an der Nederlandse Oper in Amsterdam (Hartmut Haenchen / Pierre Audi), 2001 an der Wiener Staatsoper (Simone Young / Adolf Dresen) und zuletzt im April 2025 bei konzertanten Aufführungen unter Kent Nagano in Prag, Paris und beim Lucerne Festival:
